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Bahnland Bayern-Lok „Maxl“: Zeil tauft neue Botschafterin für den bayerischen Personennahverkehr

Anlässlich des Jubiläums „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft eine Lok in ihrem Bahnland Bayern-typischen Design in den bayerischen Nationalfarben Weiß und Blau bekleben lassen. Diese wird sich in Zukunft als Botschafterin für das gute Nahverkehrsangebot im Freistaat auf den Weg durch ganz Bayern machen. Sowohl in den Ballungsgebieten als auch im ländlichen Raum verfügt Bayern über ein attraktives Verkehrsangebot im Schienenpersonennahverkehr, das die Bayerische Eisenbahngesellschaft im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert.
 
Gut 16,7 Meter lang und rund 83 Tonnen schwer ist die Elektro-Lokomotive der DB Regio Bayern, die die Bayerische Eisenbahngesellschaft heute im Münchner Hauptbahnhof im neuen Bahnland Bayern-Gewand präsentierte. Gemeinsam tauften Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil, Fritz Czeschka, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, Norbert Klimt, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bayern sowie die Taufpatin Heidi Willner aus Hofheim (Unterfranken) die Lok auf den Namen „Maxl“.
 
„Durch ihre außergewöhnliche Gestaltung wird die Bahnland Bayern-Lok die Aufmerksamkeit für das attraktive Angebot im bayerischen Schienenpersonennahverkehr weiter erhöhen. Mit ihren weiß-blauen Farben symbolisiert sie Bayern, seine Menschen und das gute Nahverkehrsangebot im Freistaat“, so Zeil.
 
„Die auffällige Lok ist eine eindrucksvolle Visitenkarte für das Bahnland Bayern“, so BEG-Chef Czeschka. „Denn Bahnfahren macht Spaß und wir hoffen, dass Maxl das auf der Reise durch Bayern vermittelt.“
 
Sichtlich beeindruckt war auch die Taufpatin, Heidi Willner. Die Hofheimerin  hatte Mitte Oktober an einem landesweiten Namenswettbewerb teilgenommen und sich mit ihrem Vorschlag gegen rund 300 andere Bahnfreunde durchgesetzt. „Ich bin schon ein wenig stolz, dass diese schöne Lok jetzt nach meinem Sohn Maximilian, einem riesigen Eisenbahnfan, benannt ist und durch unsere Heimat fährt“, kommentierte Willner. Ausgewählt habe sie den Namen nicht nur wegen ihres neunjährigen „kleinen Eisenbahners“, sondern auch aufgrund des historischen Bezugs.
 
Die Magistrale von Ulm über München nach Salzburg und Kufstein kennt man als Bayerische Maximiliansbahn. Der Name geht auf König Max II. zurück, der als Förderer von Wissenschaft und Technik auch das neue Verkehrsmittel Eisenbahn voranbrachte. Zeil: „Im Grundstein des von Max II. gestifteten Maximilianeums hat man eine Lokomotive gefunden. Vor und nach jeder Plenarsitzung kommen wir Landtagsabgeordnete an dem restaurierten Modell vorbei – einem Symbol dafür, dass Bayern schon im 19. Jahrhundert ein Bahnland war.“
 
Die Elektro-Lokomotive wird mindestens ein Jahr lang im Freistaat zu sehen sein. Vor allem auf den Strecken München – Salzburg, München – Garmisch Partenkirchen – Mittenwald sowie auf der gesamten Ringlinie München – Landshut – Regensburg – Nürnberg – Treuchtlingen – Ingolstadt  soll die Bahnland Bayern-Lok  „Maxl“ unterwegs sein.
 
Ein Highlight obendrein gibt es für alle Modellbahnfans: Die Modelleisenbahn GmbH (Marken Roco und Fleischmann) wird pünktlich zur Spielwarenmesse 2011 ein Modell der Bahnland Bayern-Lok in Spurweite H0 mit der Art.-Nr. 62689 ausliefern.

Bayern ist ein Bahnland
Schon vor 175 Jahren war der Freistaat in Sachen Bahnverkehr Vorreiter für ganz Deutschland – die erste Eisenbahn Deutschlands fuhr auf der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth. Von hier aus begann die Eisenbahn ihren Siegeszug quer durch Deutschland. Und auch heute noch nimmt Bayern als Bahnland mit seinem attraktiven Nahverkehrsangebot eine führende Position in Deutschland ein.
 
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)
 
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft ist ein Unternehmen des Freistaats Bayern. Im Auftrag des Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie plant, finanziert  und kontrolliert die BEG den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Bayern. Zu den wesentlichen Aufgaben der BEG gehört dabei die Konzeption und Verbesserung von Fahrplänen sowie die Qualitätssicherung im bayerischen SPNV. Die Aufträge für Verkehrsleistungen werden in Wettbewerbsverfahren vergeben. Den Auftrag erhält das Verkehrsunternehmen, welches das beste Angebot im Hinblick auf Qualität und Wirtschaftlichkeit abgibt. Dadurch konnte die BEG in den letzten Jahren nicht nur das Fahrplanangebot, sondern auch Qualitätsmerkmale wie Pünktlichkeit, Komfort und Fahrgastinformation ständig verbessern. Große Erfolge waren unter anderem die Einführung des Bayern-Takts – ein Stundentakt für fast ganz Bayern – sowie des Bayern-Tickets mit dem Markenzeichen: Ein Ticket – ein Tag – fünf Personen – ganz Bayern.
Was machen Privatbahnen besser, wie sind sie organisiert, wer sind die Geldgeber, welche Kriterien gelten bei Gleisausschreibungen? Elke Schmidhuber stellt den Vergleich an zwischen den Privaten in Bayern und der DB, begleitet Fahrgäste und Angestellte durch ihren Alltag auf den Gleisen.

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